Sonntag, 8. März 2015

Völlig unterschätzt: Fenchelgrün-Birnen Topping

Manchmal unterschätzt man Dinge.

Und wirft sie sogar womöglich im Müll. Das war bei oft beim Grün vom Gemüse der Fall.

Karottengrün, Radieschenblätter oder Fenchelgrün. Alles radikal abschneiden und ab weg damit.

Gerade in dem grüne Gestrüpp der einzelnen Gemüsesorten steckt oftmals geballte Aromatik drin. Zum ersten durfte ich das in Athen erfahren. Ein Salat mit etwas Fenchelgrün angemacht, ließ mich erstmal skeptisch blicken.

Auf einmal soll ich etwas essen, was ich sonst immer Mülle geworfen habe? Naja. Augen zu und durch. Und siehe da: Was für ein toller Geschmack! Leicht nach Anis, ein wenig nach grünem Kraut und in der Gesamtheit echt erfrischend.

Mit den Blättern von Radieschen habe ich schon einmal etwas zubereitet: Pesto aus Radiechenblättern.  .

Dieses Mal war das Grün vom Fenchel dran. Aus wenigen Zutaten könnt ihr damit ein leckeres Topping zaubern, was ihr aufs Brot schmieren könnt oder unter die Pasta heben könnt. Passt auch super zu Geflügel.


Zutaten für ein kleines Glas:


  • Das Grün von einer Fenchelknolle
  • 1/2 Birne
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Salz
  • 1-2 EL Estragon, getrocknet (gerne auch frischen, wenn Ihr welchen zur Verfügung habt)
Zubereitung:

Das Grün vom Fenchel abschneiden, kurz abwaschen und fein hacken.

Die Birne entkernen und in kleine Würfel schneiden, Birne und Fenchelgrün in einem Glas vorsichtig vemengen. Olivenöl  und Estragon hinzufügen. Mit etwas Salz abschmecken.



Mittwoch, 4. Februar 2015

Perfekter Morgenduft: Pancakes mit weißem Schokoladentraum [PLUS: Gewinnspiel!]

Wie lockt man hungrige Menschen früh aus dem Bett?

Küchentür weit auf, Pancake-Teig in die Pfanne gleiten lassen und warten bis sich der Duft von frischen Pancakes langsam bis in das Schlafzimmer hinein dringt.

Und wenn dazu noch eine köstliche cremige Dooley´s-White-Chocolate Sauce wartet....na dann, nichts wie los!

Aus der Not eine Tugend machen


Wenn Ihr auch Pfannenkuchengrobmotoriker wie ich seid und den Kuchen nicht mit einem coolen Move umdrehen könnt: Don`t worry, be creative!

Serviert euren Pfannkuchen dann einfach als einen "Broken-Pancake" oder wenn es feiner klingen soll, einfach als fixen Kaiserschmarrn. Dazu den Pfannkuchen einfach mit einem Löffel grob zerpflücken.

Wer mag kann noch ein wenig braunen Zucker rübergeben und die Pfannkuchenstücke karamellisieren lassen.


"Broken-Pancake".

Zutaten für 4 Personen:
  • 225 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • Öl
  • 250 ml Milch
  • 80 ml Dooley´s White Chocolate Cream Liqeur
  • 1 EL Creme fraiche
  • 1 EL Vanillezucker
Zubereitung:

Mehl, Backpulver, Salz und Zucker miteinander vermengen. Milch und Eier in einer Schüssel verrühren. Mehlmischung zugeben und alles kurz vermengen.

Eine Pfanne mit etwas Öl austreichen und bei mittlerer Temperatur  3 EL Teig zu einem Pancake ausbacken.

Für die Sauce den Likör mit der Creme fraiche auf niedrigster Stufe erwärmen. Vanillezucker hinzufügen. Die lauwarme Sauce über die Pancakes gießen.


Wer mag kann auch gerne Rosinen oder Walnüsse unter die Pfannkuchen heben.

GEWINNSPIEL

Da ja bald Valentinstag ist, verlose ich zusammen mit Dooley´s drei Pakete mit jeweils einer Flasche White Chocolate und Toffee.

Was Ihr tun müsst?

Schickt mir einfach per Mail (dbriest@web.de) euren romantischsten Trinkspruch. Es muss dabei mindesens einmal das Wort Dooley´s und Liebe drin vorkommen.

Viel Spaß, viel Erfolg und frohes reimen!

Freitag, 23. Januar 2015

Küchenquickie: 3-Gänge-Menü für Freunde in 45 Minuten

Na dann. Lange war es still, aber jetzt: Herzlich Willkommen 2015!

Und um einen Vorsatz direkt mal gleich zu erfüllen, Zeit effektiver zu nutzen, habe ich für Euch ein kleines Menü für vier Personen, mit Hilfe von Produkten der "REWE Feine Welt" Reihe zusammen gebastelt. Drei Gänge in unter 45 Minuten.

Ganz nach der Devise: Minimaler Zeitaufwand, maximales Ergebnis!

Vorspeise: Gebratene Gurken mit kanadischen Joghurt-Beerenschaum

 Zutaten:
  • 1 Schlangengurke
  • 1 EL Butter
  • 1 Prise Chiliflocken
  • 2 EL Beeren Kanadas
  • 5 EL Joghurt (3,5 % Fett)
Zubereitung:

Die Gurke waschen und in Halbmonde schneiden. Eine Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und die Grukenin 1 EL Butter von jeder Seite ca. 1-2 Minuten anbraten.
Derweil Chiliflocken, Beeren Kanadas und den Joghurt mit einem Stabmixer kurz schaumig aufschlagen.

Die lauwarmen Gruken  mit dem Joghurtschaum servieren.

Hauptgang: Asiatische Pasta mit einer feurigen Mango-Flußkrebs Sauce

Zutaten:
  • 400 g Pasta, frisch aus dem Kühlregal
  • 1 Teebeutel Asia Balance
  • 6 EL Mango Feuer
  • 2 EL Creme fraiche
  • 150 g Flußkrebslfeisch, ausgelöst
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Koriander, frisch
  • 1 Limette, unbehandelt
  • Öl
Zubereitung:


Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Die Pasta nach Packungsanweisung  in gesalzenem Wasser kochen und den Teebeutel Asia Balance ebenfalls in das Kochwasser geben.

Mango Feuer mit der Creme fraiche verrühren. Mit Salz und etwas Limettensaft abschmecken.

Fertig gekochte Pasta abgießen, Teebeutel entfernen und die Pasta mit der Mango Feuer Sauce vermischen. Flußkrebsfleisch unterheben.

Wer mag: Koriander wachen und fein schneiden, und über die fertige Pasta streuen.



Nachspeise: Blitz-Milchreis mit Heidelbeer-Balsamcio-Sünde

Zutaten:
Zubereitung:

Die Reisflocken in 350 ml kochende Milch einrühren und 10 Minuten quellen lassen. Mit 2 EL braunem Zucker abschmecken.

Nord Heidelbeere mit dem Balsamico in einem Topf kurz erhitzen.

Die fertig gekochten Reisflocken mit der Heidelbeer-Balsamico Sauce servieren.

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Fit ins neue Jahr: Vegane Kostproben

Nur noch wenig Stunden. Dann heißt es, mal wieder, neues Jahr, neues Glück.

Und natürlich auch: Neue Vorsätze. Ein Vorsatz der in den letzten Jahren immer mehr in Mode gekommen ist, ist sich vegan zu ernähren. Vielleicht habt ihr auch diesen Vorsatz. Um euch den Einstieg ein bisschen zu erleichtern, stelle ich euch nachfolgend vegane Produkte vor, mit denen ihr fit ins neue Jahr starten könnt.

Fit ins neue Jahr mit veganen Produkten

Tortellini Gemüse von Dangelo.

Leckere semifrische Pasta, die auch ordentlich gefüllt sind. In der Füllung befinden sich Lauch, Zwiebel, Knoblauch und Karotte.

Vegane Würste von Spacebar.

Die pflanzlichen Würste kommen mit einem hohen Eiweißgehalt daher und ähneln der Konsistenz einer Wurst sehr stark.

Veganer Käse und Black Bean Burger von Veganic.

Der vegane Pizzakäse hat sich sehr gut auf einer Kartoffelpizza gemacht. Optisch ist kein Unterschied zu erkennen. Geschmacklich, nur wenn man weiß, dass man gerade veganen Käse verspeist. Die Black Bean Burger wurden in etwas Öl angebraten und anschließend als leckerer veganer Burger zwischen einen Tomatenhummus und einer Guacomole serviert. Sehr gut! Auch der Scheiblettenkäse reiht sich nahtlos an.

Tomatensaue und vegane Schokolade von Naturata.

Die fruchtige Tomatensauce kann man sich schön unter eine Pasta ziehen. Die vegane Schokolade mit Kakaosplittern war mir geschmacklich leider ewas zu flach.

Dienstag, 23. Dezember 2014

Sponsored Video: #progressivepeople Kavita Meelu „What drives you?“

Die neue Audi-Kampagne im Video.

In der neuen Kampagne "what drives you?" präseniert der Automobilherstelller progressive Köpfe und fragt diese, was sie antreibt. In dem ersten Video lernen wir die regierende "Burgermeisterin" von Berlin, Kavita kennen. Sie hat damals als eine der ersten den Megatrend FOOD und dafür 2014 den Innovationspreis der Stadt Berlin erhalten.

Kavita möchte mit ihrren kreativen Food Projekten kuturelle Integration und Kommunikatio fördern.

Montag, 1. Dezember 2014

Sponsored Video: EDEKA Kassen-Symphonie – der nächste Streich

Supergeil, supersexy. 

Friedrich Lichtenstein und EDEKA feierten Anfang des Jahres mit ihrer Werbekampagne einen großen Erfolg. Nun folgt der nächste Streich: Neun Kassen stimmen zu Jingle Bells an.

Die vorweihnachtlichen Einkäufe werden über den Scanner gezogen und anstelle des typischen Piepen, ist eine tolle Kassen-Symphonie zu hören.

Das Ganze fand zudem unter realen Bedingungen mit echten Kunden in einem EDEKA Markt statt. Dabei wurden die Kassierer vom Beatboxer RoBeat unterstützt.

Wieder einmal eine gelungen und tolle weihnachtliche Idee!

Sonntag, 30. November 2014

Kulinarisch durch Südtirol: Auf der Suche nach dem Sinn

Ich halte mir mitten in Meran rund 120 Gramm Südtiroler Speck am Ohr. Dabei ist es mir ziemlich egal, dass ich von allen Seiten komisch angeguckt werde. Denn schließlich ist die ganze Sache schon über 2400 Jahre alt.

Bereits der griechische Philosoph Aristoteles beschrieb, dass der Mensch über fünf Sinne verfügt: Sehen, Riechen, Schmecken, Hören und Tasten. So stehe ich nun mitten in Meran, mit dem Speck am linken Ohr. 

Kann man eine Region mit allen fünf Sinnen kulinarisch erkunden?

Südtirol bietet abseits der Kulinarik eine tolle Landschaft

Hören


Der Sound of Südtirol: Kurz, knackig und rund. Wie ein gut gemachter Popsong.

Konntet ihr erkennen, was sich dahinter versteckt?


Der Südtiroler Apfel. Im Meraner Land hat die Tradition des Obstbaus eine große Tradition und lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen. Pink Lady, Gala, Jonagold, Morgenduft oder Granny Smith. Das Apfelsortiment ist breit gefächert. In der Apfeloase Locherhof könnt ihr euch durch das Obst beißen und die Ohren spitzen.

Schmecken und riechen


Ortstermin bei der Osteria Porta Passiria. Der Koch Lucas erwartet mich schon mit einem breiten Grinsen. Denn eines seiner Lieblingsgerichte wird er mir heute zeigen: Hirschgulasch mit Kartoffelklößen. Ein Gericht das auf der Zunge hin und her reißt. Ein bisschen Italien, alpine Bergwelt und Wohlwollen. Und die Nase dabei auch mit diversen Aromen befeuert. Genau, wie ich Südtirol bisher erlebt habe. Als eine mediterrane Bergwelt.

Wollt ihr diese Sinne mal selber nachempfinden?

Dann kocht es einfach nach. 

Hier ist das Rezept:

1 Kilogramm Hirschfleisch aus der Keule
250 Gramm Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 Zitrone
1 Zweig Rosmarin
1 Zweig Thymian
1 Lorbeerblatt
5 Wacholderbeeren
5 EL Öl
1 EL Tomatenmark
1 EL Mehl
Salz
Pfeffer
0,7 l Rotwwein


Wohlwärmendes Hirschglasch

Das Fleisch abspülen, trocken tupfen und in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Schalotten abziehen und halbieren. Knoblauch abziehen und in dünne Scheiben schneiden. Zitrone heiß abspülen, trocken reiben und die Schale dünn abschälen. Thymian und Rosmarin abspülen und trocken schütteln. Das Fleisch im heißen Öl in einem weiten Topf rundherum braun anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen. Die Schalotten im Bratfett kurz andünsten. Knoblauch und Tomatenmark zugeben und mit Mehl bestäuben. Etwa 1 Minute unter Rühren dünsten. Fleisch zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Rotwein und eventuell noch etwas Wasser zugießen, das Fleisch soll von der Flüssigkeit bedeckt sein. Einmal aufkochen. Lorbeerblatt, zerdrückte Wacholderbeeren, Zitronenschale, Rosmarin und Thymian zugeben und im geschlossenen Topf bei kleiner Hitze 50 Minuten schmoren. Das Fleisch herausnehmen und warm stellen. Die Flüssigkeit im offenen Topf bei großer Hitze einkochen lassen, bis die Soße sämig ist.

Dazu nach Gusto Salzkartoffeln, Klöße oder Nudeln servieren.

Sehen


Ich habe mich zu einem kleinen Filmshooting verabredet. Ein Gericht, was sich schnell kochen lässt und in einem Meraner Haushalt serviert wird. Stefanie, die inzwischen seit 19 Jahren in Meran wohnt, habe ich zufällig in einem Supermarkt aufgegriffen und ihr meinen Grund, für die Reise nach Meran kurz erklärt.

Schon lud sie mich zu sich und ihren Freund nach Hause ein und kochte für uns eine schnelle Apfel-Speck Pasta.



Tasten


Klar. Mit Essen spielt man nicht. Aber wenn man im „Pur Südtirol“ im Meraner Kurhaus einkehrt, kann man nicht anders als zumindest einmal kurz die riesigen Käselaibe im Keller zu berühren. Reihe an Reihe sind im Reifekeller verschiedene Käsesorte in den Regalen. Wer aus kulinarischer Sicht Südtirol mal ertasten möchte ist  hier gut aufgehoben.

Was zum anfassen: Das "Pur Südtirol"
Ach ja, der Südtiroler Speck. 

Den habe ich im Übrigen dann auch noch geöffnet: Seine speckigen Adern kurz angeschaut, zweimal intensiv an der Kruste  gerochen, das wachsfeste Fleisch kräftig angefasst und ein ordentliches Stück abgebissen.

Also das angewandt, was ich auf dieser Reise gelernt habe:

Es macht nur Sinn, mit allen Sinnen zu genießen.



Meine kulinarische Reportage in Südtirol entstand im Zuge meiner Nominierung für den Südtiroler Medienpreis 2014. Vielen Dank an das Südtirol Marketing für die Einladung!